THE BIRDHOUSE Foren


Forum

Das Grünfinkensterb…
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Oben angepinnt] Das Grünfinkensterben

2 Beiträge
1 Benutzer
0 Reaktionen
73.7 K Ansichten
Konni
(@tbh-admin)
Beiträge: 259
Mitglied Admin
Themenstarter
 
[#156]

Img 16 9 450 14952900
Ein Grünfink. Jetzt sterben viele von ihnen
(Foto: picture-alliance/ ZB)

Seit Anfang Mai finden Vogelfreunde immer öfter sterbende oder bereits tote Grünfinken.
Das berichtete die Umweltorganisation NABU. Zunächst seien Fälle in Schleswig-Holstein, dann auch in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gemeldet worden.
Mittlerweile lägen auch Funde aus Sachsen und Bayern vor. Zudem sind dem NABU zufolge auch andere Arten wie Buchfink, Gimpel, Stieglitz und Kernbeißer betroffen.

Tierärzte des Landeslabors in Münster gehen derzeit von einem Befall mit Trichomonas gallinae aus. Der Einzeller, ein kleines Geißeltierchen, wurde kürzlich in Nordrhein-Westfalen bei toten Grünfinken nachgewiesen. Der Erreger verursacht Entzündungen des Rachen und Schlundes – für Menschen ist er ungefährlich. Ähnliche Befunde können bei Singvögeln aber auch durch Salmonellen hervorgerufen werden.

Deshalb ruft der Naturschutzbund nun die Bevölkerung zur Mithilfe auf. Wer einen toten Vogel findet, soll dies auf der speziellen Internetseite des NABU melden. Sterbende und gerade gestorbene Finken sollen umgehend zu den Veterinärmedizinischen Untersuchungsämtern der Länder gebracht werden.


 
Veröffentlicht : 01/07/2009 9:15 a.m.
Konni
(@tbh-admin)
Beiträge: 259
Mitglied Admin
Themenstarter
 

Versuch einer Bilanz des Grünfinkensterbens
Trichomonaden bei Grünfinken im Jahr 2009

Im Jahr 2009 kam es zu einem größeren Massensterben von Grünfinken. Als Ursache konnte pathologisch eine hochgradige Schlundentzündung durch ‚Trichomonas gallinae‘ nachgewiesen werden.
Der NABU dokumentiert das Gesamtausmaß des Grünfinkensterbens.

142223 nabu gruenfink trichomonaden nabu archiv 005739
Grünfink mit Trichomonaden-Befall – Foto: NABU Archiv

Der NABU hat versucht anhand von Meldungen und veterinärmedizinischen Untersuchungen der Ursache auf den Grund zu gehen.

Detaillierte Info findet man hier

Quelle: Nabu.de


 
Veröffentlicht : 19/02/2016 9:52 a.m.
Teilen: