Staatliches Veterinäramt in Frankreich friert angeblich lebende Vögel ein!

bei lebendigem Leib eingefrorene Cardueliden - so die Schlagzeile bei LPO
Lebende Vögel einfrieren, wer entschied das ? Undenkbar, barbarisch, grausam? Doch es ist laut LPO (Liga des Vogelschutzes - eine französische Organisation ähnlich des deutschen Komitees ), durch tierärztliche Dienste des Flughafens „Charles De Gaulle“ in Paris geschehen.
Anfangs dieser Woche wurden, laut mehreren Quellen, durch den französischen Zoll ca. 80 illegal eingeführte Vögel am Flughafen von „Roissy - Charles de Gaulle“ beschlagnahmt. Die Vögel kamen illegal aus Mexiko, und wurden dort dem amtlichen Tierarzt zur Behandlung vorgestellt. Einige der Tiere seien bereits tot geborgen worden. Es handelt sich vornehmlich um nord.- und südamerikanische Cardueliden es wurden folgende Arten identifiziert: Trauerzeisige – carduelis tristis , Mexikozeisig (c.hesperophilus und c.psaltria) Graukardinal (Paroaria coronata) - Rotkardinal (Cardinalis cardinalis), Rosenbrust-Kernknacker (Pheucticus ludovicianus) und der recht seltene Maskenzeisig (Carduelis lawrencei) waren dabei.
"Sterbehilfe: ist die hier eher angebracht, als die „gequälten“ Vögel wieder zurück in ihr Herkunftsland zu bringen, um dort wieder in die Freiheit zu gelangen? Die Veterinärbehörden Vorort hatten aber zügig eine andere Option gewählt! Schlimmer noch, das Einfrieren der lebenden Vögel, was sicher einen langsamen qualvollen Tod bedeutete" – so schrieb LPO auf seiner Homepage.
Inzwischen weiß man aber, dass die Vögel durch das Veterinäramt zunächst euthanasiert und erst später für Beweiszwecke eingefroren wurden.
Die LPO gab sich empört, dass solche Methoden von Leuten, deren eigentliche Aufgabe es wäre Tieren zu helfen praktiziert wird, einfach inakzeptabel sei.
Zugute schreiben muss man der Organisation, dass sie eine Beschwerde einreichen möchte, damit zukünftig beschlagnahmten Tiere in einer Quarantänestation Unterkunft finden.
Leider ist es gerade in unserem Nachbarland so, dass die Behörden einfach mit den Tieren überfordert sind. Geeigneten Quarantänestationen sind nicht oder nicht in ausreichender Anzahl vorhanden, so werden die beschlagnahmten Tiere oft einfach halber getötet. Was sicher schlimm genug ist, seltsam finden wir nur, dass LPO mal einfach so behauptet die Vögel seien bei lebendigen Leib eingefroren worden! Schrecklich ist auch, wie viele Tiere durch den illegalen Handel zu Tode kommen. Auch darüber sollten sich die Behörden endlich einmal Gedanken machen!
Lisa Fischer

bei lebendigem Leib eingefrorene Cardueliden - so die Schlagzeile bei LPO
Lebende Vögel einfrieren, wer entschied das ? Undenkbar, barbarisch, grausam? Doch es ist laut LPO (Liga des Vogelschutzes - eine französische Organisation ähnlich des deutschen Komitees ), durch tierärztliche Dienste des Flughafens „Charles De Gaulle“ in Paris geschehen.
Anfangs dieser Woche wurden, laut mehreren Quellen, durch den französischen Zoll ca. 80 illegal eingeführte Vögel am Flughafen von „Roissy - Charles de Gaulle“ beschlagnahmt. Die Vögel kamen illegal aus Mexiko, und wurden dort dem amtlichen Tierarzt zur Behandlung vorgestellt. Einige der Tiere seien bereits tot geborgen worden. Es handelt sich vornehmlich um nord.- und südamerikanische Cardueliden es wurden folgende Arten identifiziert: Trauerzeisige – carduelis tristis , Mexikozeisig (c.hesperophilus und c.psaltria) Graukardinal (Paroaria coronata) - Rotkardinal (Cardinalis cardinalis), Rosenbrust-Kernknacker (Pheucticus ludovicianus) und der recht seltene Maskenzeisig (Carduelis lawrencei) waren dabei.
"Sterbehilfe: ist die hier eher angebracht, als die „gequälten“ Vögel wieder zurück in ihr Herkunftsland zu bringen, um dort wieder in die Freiheit zu gelangen? Die Veterinärbehörden Vorort hatten aber zügig eine andere Option gewählt! Schlimmer noch, das Einfrieren der lebenden Vögel, was sicher einen langsamen qualvollen Tod bedeutete" – so schrieb LPO auf seiner Homepage.
Inzwischen weiß man aber, dass die Vögel durch das Veterinäramt zunächst euthanasiert und erst später für Beweiszwecke eingefroren wurden.
Die LPO gab sich empört, dass solche Methoden von Leuten, deren eigentliche Aufgabe es wäre Tieren zu helfen praktiziert wird, einfach inakzeptabel sei.
Zugute schreiben muss man der Organisation, dass sie eine Beschwerde einreichen möchte, damit zukünftig beschlagnahmten Tiere in einer Quarantänestation Unterkunft finden.
Leider ist es gerade in unserem Nachbarland so, dass die Behörden einfach mit den Tieren überfordert sind. Geeigneten Quarantänestationen sind nicht oder nicht in ausreichender Anzahl vorhanden, so werden die beschlagnahmten Tiere oft einfach halber getötet. Was sicher schlimm genug ist, seltsam finden wir nur, dass LPO mal einfach so behauptet die Vögel seien bei lebendigen Leib eingefroren worden! Schrecklich ist auch, wie viele Tiere durch den illegalen Handel zu Tode kommen. Auch darüber sollten sich die Behörden endlich einmal Gedanken machen!
Lisa Fischer
LG Lisa 
