🌱 Das große Futterpflanzen-Lexikon
Hier findest du die vollständige Übersicht aller natürlichen Futterquellen. Klicke oder tippe auf ein Bild, um es als Popup direkt auf dieser Seite zu öffnen.
Aus Angst vor eingeschleppten Keimen und mangels unberührter Sammelplätze wandert echtes Naturfutter leider immer seltener in die Volieren. Mit diesem Lexikon möchten wir dir die unbegründete Angst nehmen und dir zeigen, wo und wie du wertvolle Futterpflanzen abseits von Gefahrenquellen findest, um deine Vögel wie in freier Wildbahn zu stärken.
🌻 Wildkräuter & Stauden
Vogel-Knöterich (Polygonaceae)
Girlitz, Hänfling und Gimpel fressen die kleinen Samen dieses Bodendeckers besonders gerne. Es ist eine 5–50 cm große, einjährige Pflanze mit niederliegendem bis aufgerichtetem Stengel. Das Foto zeigt die weißblütige Variante des Kleinen Knöterichs.
Windenknöterich (Fallopia convolvulus)
Wo man ihn findet: Häufig auf Äckern, in Gärten, an Wegrändern und auf Schuttflächen, wo er sich rankend an anderen Pflanzen hochzieht.
Welche Vögel ihn fressen: Die dreikantigen, nahrhaften Samen werden besonders gerne von **Gimpeln (Dompfaffen), Hänflingen und Grünfinken** gefressen, sobald sie ab August reifen.
Huflattich (Tussilago farfara)
Stieglitz und alle Zeisige fressen den Huflattich besonders gerne. Die Pflanze blüht sehr früh im Jahr gelb, noch bevor die Blätter erscheinen, und bildet weiche, wollige Samenstände.
Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis)
Ihre Samenstände werden vom Grünling und Gimpel gerne zur Jungenaufzucht im Frühjahr genommen. Die Kapseln springen bei Reife dreiklappig auf und streuen die kleinen Samen aus.
Vogelmiere (Stellaria media)
Ein absolutes Grundfutter, das fast ganzjährig frisch wächst. Die grünen Triebe, Blüten und unreifen Samenstände sind eine Lieblingsspeise für alle Cardueliden.
Wiesen-Löwenzahn (Taraxacum)
Die halbreifen, noch geschlossenen Samenköpfe gehören im Frühjahr zu den wertvollsten Trieb- und Aufzuchtfuttern für alle europäischen Finkenarten.
Gewöhnliches Ferkelkraut (Hypochaeris radicata)
Wächst häufig auf mageren Wiesen und Rasenflächen. Es sieht dem Löwenzahn zum Verwechseln ähnlich, blüht aber erst im Hochsommer. Die feinen, behaarten Samenstände sind im halbreifen Zustand ein hervorragendes Spätfutter für Stieglitz, Girlitz und Zeisige.
Hirtentäschelkraut (Capsella bursa-pastoris)
Die herzförmigen Schötchen enthalten extrem feine, vitaminreiche Samen. Besonders Girlitze und Hänflinge weiden die Ähren im halbreifen Zustand leidenschaftlich gern ab.
Stinkender Storchschnabel (Geranium robertianum)
Die zweite Brut meiner Gimpel wurde 2003 fast ausschließlich mit Storchschnabel groß gezogen. Die Samenstände werden vom Gimpel sehr gerne genommen und eignen sich hervorragend zur Fütterung während der Jungenaufzucht.
Stachel-Lattich (Lactuca serriola)
Gehört zu den Kompass-Pflanzen. Stachellattich ist ein exzellentes und sehr nahrhaftes Futter für Stieglitz, Zeisige, Gimpel und den seltenen Zitronengirlitz.
Gemeine Wegwarte (Cichorium intybus)
Wegwarte für Hänfling, Stieglitz, Zeisige, Gimpel und Zitronenzeisig. Oft an Feldwegrändern und Ruderalstellen auf mageren Böden zu finden. Das Verfüttern der Samenstände empfiehlt sich von September bis Ende Oktober.
Gemeines Kreuzkraut (Senecio vulgaris)
Kreuzkraut für Stieglitz, Zeisige, Gimpel und Zitronenzeisig. Wird nur etwa 30 cm hoch und sieht sehr unscheinbar aus. Es hat gefiederte, schmale Blätter, die gezähnt sind. Wird im halbreifen Zustand sehr gerne gesucht.
Wilde Karde (Dipsacus fullonum)
Die Blütezeit reicht von Juli bis August. Wilde Karde für Stieglitz, Zeisige, Zitronenzeisig. Wächst zweijährig und bildet im zweiten Jahr die markanten Stachelköpfe, aus denen die Finken die Samen geschickt herausangeln.
Sonnenblume (Helianthus annuus)
Sehr ölhaltig. Halbreif während der Mauserzeit ist sie ideal für alle Cardueliden. In kalten Wintermonaten bietet sie den Vögeln zudem ein hervorragendes, energiereiches Zusatzfutter.
Breit-Wegerich (Plantago major)
Gutes Gimpel- und Hänflingfutter. In den Volieren werden die Samen von fast allen Cardueliden gerne genommen, da sie sehr leicht aus den robusten Ähren zu klauben sind.
Grünähriger Fuchsschwanz (Amaranthus chlorostachys)
Alle Cardueliden nehmen ihn gerne auf, besonders aber Girlitz und Hänflinge. Man findet ihn auf sandigen, sonnigen Plätzen und Schuttfeldern im Spätsommer.
Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis)
Wird von allen einheimischen, teilweise auch ausländischen Cardueliden sehr gerne angenommen. Er blüht gelb und bildet große, pusteblumenartige Fallschirmsamen.
Vergissmeinnicht (Myosotis)
Zu finden in Gärten, auf Friedhöfen oder an Bahndämmen. Ein hervorragendes Ergänzungsfutter, dessen kleine Sämereien besonders von Gimpeln und Girlitzen gerne gefressen werden.
Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
Exzellent für die Gimpelaufzucht geeignet. Auch Hänflinge und Grünfinken nehmen die kugeligen Fruchtstände, besonders in halbreifem Zustand, sehr gerne an.
Großer Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)
Wächst auf feuchten, nährstoffreichen Wiesen. Seine markanten, dunkel- bis blutroten, länglichen Köpfchen enthalten wertvolle Sämereien, die ab August reifen und im halbreifen Zustand eine hervorragende Beschäftigung und Futterquelle für Gimpel und Zeisige bieten.
Kohldistel (Cirsium oleraceum)
Kann man ab August bis Oktober an Waldbächen oder feuchten Gräben finden. Sehr gutes Stieglitzfutter und eine besonders wertvolle Nahrung während der herbstlichen Mauserzeit.
Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
Wächst bevorzugt auf feuchten Moorwiesen und an Waldrändern. Ihre reichhaltigen, ölhaltigen Sämereien reifen ab Spätsommer und sind ein absoluter Hauptgewinn für Stieglitze, Erlenzeisige und Birkenzeisige.
Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
Ein absoluter Leckerbissen auf nährstoffreichen, sonnigen Wiesenböden in Mitteleuropa. Stieglitz, Girlitz, Hänfling und Gimpel verzehren die Samenstände leidenschaftlich gerne.
Acker-Gänsedistel (Sonchus arvensis)
Die ölreichen, feinen Samen der reifen und halbreifen Distelköpfe sind eine absolute Delikatesse. Ein unangefochtener Magnet für alle Zeisige, Hänflinge und Stieglitze.
Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea L.)
Wächst auf Wiesen, Weiden, Magerrasen und Wegrändern. Zeisige und Stieglitze fressen die nahrhaften Samen im Herbst liebend gerne aus den verblühten Köpfen.
Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis L.)
Stieglitze, Zeisige und Zitronengirlitze lieben den feinen Samen. Auch Gimpel und Hänflinge verzehren ihn im Herbst und Winter sehr gerne aus den harten Ständen.
Gemeiner Beifuß (Artemisia vulgaris)
Wächst an Wegrändern und auf Ödland. Die winzigen, aber extrem öl- und energiereichen Samen reifen im Spätherbst und Winter. Sie sind ein wertvoller, natürlicher Kraftspender in der kalten Jahreszeit, der besonders von Gimpeln und Stieglitzen intensiv gesucht wird.
Wiesen-Sauerampfer (Rumex acetosa)
Häufig auf nährstoffreichen Wiesen zu finden. Seine markanten, rötlichen Samenstände liefern ab Juni reichlich feine Sämereien. Im halbreifen und reifen Zustand wird er von Zeisigen, Hänflingen und Girlitzen leidenschaftlich gerne abgeweidet.
Echtes Mädesüß / Spierstaude (Filipendula ulmaria)
Wächst bevorzugt an feuchten Bachrändern und Gräben. Die schraubig gedrehten Einzelfrüchte reifen ab September. Sie bieten den Vögeln im Herbst und Winter eine hervorragende, gesunde Beschäftigung und enthalten wertvolle Gerbstoffe.
Stumpfblättriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
Wo man ihn findet: Sehr häufig auf feuchten Wiesen, Weiden, an Ackerrändern und Bachläufen.
Welche Vögel ihn fressen: Die halbreifen (grünen) und reifen (braunen) Samenstände sind sehr beliebt bei Gimpeln (Dompfaffen), Hänflingen und Grünfinken, die sie bevorzugt für die Jungenaufzucht nutzen.
Große Klette (Arctium lappa)
Wo man sie findet: An Wegrändern, Zäunen, Waldrändern, auf Ödland und an Flussufern.
Welche Vögel sie fressen: Die ölreichen Samen in den stacheligen Klettenköpfen sind eine absolute Leibspeise von Stieglitzen (Distelfinken), Grünfinken und Kernbeißern. Die Köpfe bieten zudem eine tolle Beschäftigung in der Voliere.
Weißer Gänsefuß (Chenopodium album)
Wo man ihn findet: Massenhaft in Gärten, auf Äckern, Baustellen, Komposthaufen und frisch umgegrabener Erde.
Welche Vögel ihn fressen: Ein absoluter Favorit für kleine Finken wie Girlitze, Erlenzeisige, Birkenzeisige und Hänflinge. Sie weiden die nahrhaften Samen ab Juli leidenschaftlich gerne ab.
Gemeine Kratzdistel (Cirsium vulgare)
Wo man sie findet: Häufig auf Weiden, Ödland, Schuttplätzen, an Wegrändern und Waldlichtungen.
Welche Vögel sie fressen: Die großen, sehr ölreichen Samen sind die absolute Leibspeise von Stieglitzen (Distelfinken) und Zeisigen. Sie klauben die Samen ab August geschickt aus den stacheligen Köpfen.
Große Brennnessel (Urtica dioica)
Wo man sie findet: Extrem häufig an Wald- und Wegrändern, auf Schuttplätzen, Gräben und stickstoffreichen Böden im Garten.
Welche Vögel sie fressen: Die hängenden Samenstände sind ab Juli im halbreifen (grünen) Zustand ein absoluter Kraftspender für **Erlenzeisige, Birkenzeisige und Stieglitze**. Die Samen sind reich an Proteinen sowie Mineralstoffen und vitalisieren die Vögel besonders in der Mauser.
Gewöhnliches Bitterkraut (Picris hieracioides)
Die reichlich gebildeten Samen mit ihren feinen Haarkronen reifen im Spätsommer und sind eine absolute Leibspeise für Distelfinken (Stieglitze), Grünfinken und Zeisige. Ganze, halbreife Fruchtstände eignen sich hervorragend als Beschäftigungsfutter in der Voliere.
Gemeiner Rainfarn (Tanacetum vulgare)
Die kleinen Samen sind im Herbst ein wertvolles Kraftfutter für Mexiko-, Erlenzeisige und Hänflinge. Sobald die Köpfe im Spätherbst abgetrocknet und braun sind, werden sie leidenschaftlich gerne abgeweidet. Wegen der intensiven ätherischen Öle in der Voliere nur in Maßen anbieten.
🌲 Bäume & Sträucher
Eberesche (Sorbus aucuparia)
Die Beeren der Eberesche sind ein absolutes Leibgericht für Gimpel, aber auch Stieglitze und Zeisige naschen im Herbst sehr gerne von den saftigen Fruchtständen.
Schwarzerle (Alnus glutinosa)
Erlenzapfen werden im Winter von Zeisig und Birkenzeisig intensiv aufgesucht. Die Vögel hängen oft akrobatisch an den Zapfen, um sie nach den nahrhaften Samen abzuweiden.
Bergahorn & Ulme (Acer & Ulmus)
Samen der Ulme und des Bergahorns bieten größeren Finken eine gute Beschäftigung.
Birke (Betula)
Nahrhafte Samen, ideal als frisches Konditionsfutter für Cardueliden (ab Juli/August).
Latsche / Bergkiefer (Pinus mugo)
Harzreiche Zapfen/Samen, besonders von Zitronengirlitzen geschätzt, fördert die Schnabelmuskulatur.
Gemeiner Liguster (Ligustrum vulgare)
Die dunklen Beeren des Ligusters sind im Herbst und Winter besonders beim Gimpel eine begehrte und nahrhafte Delikatesse.
Gemeine Esche (Fraxinus excelsior)
Die hängenden Samenbüschel der Esche werden vor allem im tiefen Winter (Januar und Februar) intensiv vom Gimpel genutzt.
Mittelmeer-Feuerdorn (Pyracantha coccinea)
Ein immergrüner, dorniger Strauch, dessen leuchtend rote oder orangefarbene Beeren ab September reifen. Im Spätherbst und tiefen Winter sind die Früchte eine extrem vitaminreiche und begehrte Energiequelle, die besonders von Gimpeln (Dompfaffen) und Grünfinken leidenschaftlich gerne gefressen werden.
Hagebutte (Rosa canina)
Wo man sie findet: Sehr häufig an Waldrändern, in Hecken, Gebüschen und an sonnigen Hängen sowie in Gärten.
Welche Vögel sie fressen: Die leuchtend roten Scheinfrüchte der Wildrosen reifen ab September. Besonders Gimpel (Dompfaffen) und Kernbeißer schälen die harten, nahrhaften Nüsschen im Inneren geschickt heraus. Sie bieten ein unverzichtbares, vitaminreiches Futter für die kalten Wintermonate.
Gemeiner Spindelbaum / Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus)
Wo man ihn findet: Häufig in lichten Laubwäldern, an Waldrändern, in Feldhecken und Gärten.
Welche Vögel ihn fressen: Die rosa-roten Früchte öffnen sich ab September. Besonders Gimpel (Dompfaffen) lieben die orange umhüllten, ölreichen Samen im Herbst und Winter heiß und innig.
⚠️ WICHTIGER HINWEIS: Die gesamte Pflanze (besonders die Früchte und Samen) ist für Menschen hochgradig giftig! Beim Sammeln ist Vorsicht geboten.
Felsenbirne (Amelanchier)
Wo man sie findet: In lichten Wäldern, an sonnigen Waldrändern, in Felsgebieten sowie sehr häufig als Zierstrauch in Gärten und Parkanlagen.
Welche Vögel sie fressen: Die süßen, saftigen, dunkelblau-violetten Früchte reifen ab Juni/Juli. Sie sind eine begehrte Delikatesse für **Gimpel (Dompfaffen), Kernbeißer und Grünfinken**, welche die Früchte gerne zerpflücken, um an die nährstoffreichen Samen im Inneren zu gelangen.
🌾 Gräser & Getreide
Hühnerhirse (Echinochloa crus-galli)
Wo man sie findet: Sehr häufig auf Äckern, in Gärten, auf Baustellen, Ödland und an Wegrändern auf nährstoffreichen Böden.
Welche Vögel sie fressen: Die mehlreichen, halbreifen und reifen Samenstände sind ab Juli ein absoluter Favorit bei **allen Cardueliden (wie Stieglitz, Grünfink, Hänfling und Gimpel)** und eignen sich hervorragend für die Aufzucht.
Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
Standort: Wiesen, Weideland, Trockenrasen und trockene Wälder. Die saftigen, halbreifen Grassamen sind ein extrem schmackhaftes Futter für alle Cardueliden.
Gewöhnliches Knaulgras (Dactylis glomerata)
Wächst flächendeckend auf Wiesen und an Wegrändern. Die markanten, knäuelartigen Samenstände sind reich an wertvollen Kohlenhydraten und Ballaststoffen. Besonders im halbreifen Zustand ab Juni ist es ein unentbehrliches Trieb- und Aufzuchtfutter für alle Zeisige und Finken.
Wiesenfuchsschwanz (Alopecurus pratensis)
Eines unserer wichtigsten und frühesten Futtergräser auf Fettwiesen. Seine weichen, walzenförmigen Ähren („Fuchsschwänze“) liefern bereits ab Mai/Juni reichlich weiche, halbreife Samen, die von allen Zeisigen, Girlitzen und Hänflingen gierig gefressen werden.
Grüne Borstenhirse (Setaria viridis)
Wird im halbreifen Zustand sehr gerne von Girlitzen, Hänflingen und Gimpeln im Gehege aufgesucht und restlos abgeweidet.
Gewöhnliches Ruchgras (Anthoxanthum)
Zu finden auf Wiesen, Weiden, Wegrändern. Die feinen Samenstände werden vornehmlich vom Zitronengirlitz gesucht.
🐛 Lebendfutter
Mehlwürmer (Tenebrio molitor)
Wo man sie findet: Im Zoofachhandel erhältlich oder leicht in Boxen mit Haferflocken und Weizenkleie selbst zu züchten oder als TK-Ware kaufen.
Welche Vögel sie fressen: Ein extrem wichtiger Eiweißlieferant während der Brutzeit für Buchfinken, Karmingimpel und Kernbeißer. Für kleinere Finkenarten sollten bevorzugt frisch gehäutete, weiße Larven verfüttert werden.
Blattläuse (Aphidoidea)
Wo man sie findet: Im Frühjahr und Sommer massenhaft an frischen Trieben von Wildkräutern, Holundersträuchern, Rosen oder Obstbäumen.
Welche Vögel sie fressen: Das absolut beste und verträglichste Erstlingsfutter für frisch geschlüpfte Nestlinge von **Birkenzeisigen, Erlenzeisigen und Girlitzen**. Die winzigen, weichhäutigen Insekten sind extrem reich an leicht verdaulichem Eiweiß.
Pinkies / Goldfliegenlarven
Wo man sie findet: Im Zoofachhandel oder Angelgeschäft. Müssen vor dem Verfüttern unbedingt für wenige Minuten in kochendem Wasser abgebrüht und eingefroren werden. Niemals lebend verfüttern! Gibt es auch als TK-Ware zu kaufen.
Welche Vögel sie fressen: Ein hervorragendes, sehr sauberes Aufzuchtfutter für fast alle Cardueliden wie **Stieglitze, Grünfinken, Karmingimpel und Gimpel**. Sie werden von den Altvögeln gierig aufgenommen und aus dem Kropf an die Jungen verfüttert.
Buffalowürmer (Alphitobius diaperinus)
Wo man sie findet: Im Zoofachhandel erhältlich. Sie sind die Larven des Glänzendschwarzen Getreideschimmelkäfers.
Welche Vögel sie fressen: Aufgrund ihrer geringen Größe und weichen Haut sind sie das perfekte Aufzuchtfutter für kleinere Cardueliden wie **Girlitze, Erlenzeisige und Birkenzeisige**. Sie werden von den Altvögeln besonders leicht im Kropf vorverdaut und an frisch geschlüpfte Jungvögel verfüttert.
📸 Bildnachweise & Quellen
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